WHY?

WHY? A young man leaves his country. Obviously he did not see a future for his life there. In Finland he found shelter, food, money, surrounded by people who wanted to help him, who gave him a perspective for his future life.
Yesterday he took a knife and stabbed as many of these people he could get hold of. He killed two women and injured six more, as far as we know. He brought these women into life danger, Finnish ladies as well as tourists, who came to Finland to enjoy this peaceful country. The Finnish police stopped him by shooting into his leg. They saved his life while he killed unknown ladies, who have not done anything bad to him and injured many others. Brave people tried to prevent his murdering and catch him.
That is civil courage at its best! For this young Muslim from Marokko future life expectations ended yesterday. What a waste of life. What kind of a God is this Allah, who destroys his children?

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Gedichte


she11

MENSCHENBILDER

Nuetzlicher Idiot

Seht nur,mich zu lieben, ist ganz leicht

bin ohne Meinung, einfach pur, man nennt mich seicht,

Widerspreche nie,

Diskussionen ich entflieh
sag immer ja,
was ich auch sah,
will nicht Farbe bekennen,
Fehler beim Namen nennen.
Ist es Liebe, was ihr fuehlt fuer mich?
oder ein Gedanke, der mich beschlich,
bin nur ein nuetzlicher Idiot?
Will seh’n die Welt in rosarot.

© dodo

Winterzauber

Winterzauber
Sonnenschleier schimmern schwach durch Zweige,
auf dem Geäst der Schnee sich tuermt,
Meisen zirpen leise, Natur spielt ihre Geige
Bin froh, dass es nicht stuermt
der grosse Zeiger steht ganz still.
Schneeflocken tanzen langsam nieder
Zufall formt sie wie er will
vereinigt sie mit anderen wieder;
kein Windhauch stört den Zauber
© dodo

Stille
Vor mir der Wald
schneebedeckt schluckt er jeden Schall
Fruehling kommst Du bald
mit Vogelruf, während Kinder spielen mit dem Ball
Noch knirscht der Schnee unter meinen Fuessen
Winterwind weht, mein Gesicht wird kalt
Spitzmäuse naschen unterm Schnee von Beeren, den suessen
von weit her unsichtbar ein Hund bellt hell
jagt wohl ohne Herrn, Spurlaut verrät seinen Weg
Herrchens Pfeife schallt im Wald ganz grässlich grell
Vorbei die Minuten der Stille, zurueck zum Leben auf schmalem Steg
vorn gruesst schon die wohlbekannte Stimme
freudig kehre ich zurueck aus meiner Stille, bleibt sie mir doch fuer morgen
der kleine Berg, den ich erklimme
bringt mich zu ihr nach Hause, ganz ohne Sorgen.
©dodo

 

Winterzauber

Schnee im Geäst

Winterzauber
Sonnenschleier schimmern schwach durch Zweige,
auf dem Geäst der Schnee sich tuermt,
Meisen zirpen leise, Natur spielt ihre Geige
Bin froh, dass es nicht stuermt
der grosse Zeiger steht ganz still.
Schneeflocken tanzen langsam nieder
Zufall formt sie wie er will
vereinigt sie mit anderen wieder;
kein Windhauch stört den Zauber
© dodo

“Der Panter” von Rainer Maria Rilke

Lebenslang begleitend, beruehrt mich dieses Gedich von Rainer Maria Rilke immer wieder.

Der Panter

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris