Vom Werden und Vergehen

Vom Werden und Vergehen
Morgenluft schlaeft zwischen Zweigen,
Minuten, die zu Stunden werden,
verfuehren Aeste, die sich ruehren
waehrend die Borke schmiegt sich an den Stamm.

Wind zerrt an den Aesten, laesst gelbe Blaetter taumeln.
Tropfen fallen hart ins Schwarze
Laub bunt gesprenkelt schoent die Erde.
Tosend wird der Wind zum Sturm,
Zweige brechen, Aeste fallen
Aus Wunden tropft der Harz.

Erdgeister wollen schlafen,
still und ruhig wird Sturm zum Wind,
wird Wind zum Hauch,
Modriger Duft steigt auf mit weissen Schleiern
Milchstrasse leuchtet mild auf Waldesstille.

©dodo 2012

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