Muecken


Kleine Beulen, grosse Beulen, viele Beulen,
jucken, schwellen, rauben mir den Schlaf.
Duester sinne ich, wie sie zu keulen,
von keulen redet man beim Schaf.
Doch nicht nur sieben auf einen Streich,
wie Schneider Boeck die Fliegen,
nein, 1000 will ich klatschen gleich,
will einmal ueber diese Biester siegen.
Sie beissen am Tage, sirren bei Nacht,
verbieten jede Ruhe, jedes Denken,
ist da wer, der ueber mich wacht?
Kann er nicht Mueckenfluegelschlaege lenken,
im Tiefflug sie im See versenken?
Touristen sprayen Mueckengift,
der Kraemer freut sich und nimmt den Stift,
kleine Dosen, grosse Dosem, viele Dosen,
deren Gase uebel riechen, sind keine Rosen.
sie reicht er fuer Euros ueber den Tresen,
den Muecken ist’s wurscht, gar gaenzlich gleich,
werden wohl an meinem Blut genesen.
Der Kraemer wird nur maessig reich,
denn Muecken sind Touristen gleich,
sie kommen im Mai
und sitzen auf gepackten Kisten,
denn ab August ist’s fuer beide vorbei.
Mueckenende ist in Sicht,
Touristen ruft daheim die Pflicht.


©dodo 2012

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