Weihnachtszeit – Familienleben

Weihnachtszeit – Sehnsuchtzeit
Lebkuchenduft macht sich breit
Gedanken geh’n weit zurueck zu Kindertagen
Wie in Kriegszeiten mit Suessem fuellen den Magen?
Eltern zermartern sich den Kopf, suchen nach Ideen
was den Kindern geben, wenn sie vor dem Gabentisch stehen?
Das schoenste Geschenk bleibt in Erinnerung
Kinderbuecher, die Freunde gaben – nie wieder gab es so einen Freudensprung!
Fuer den Sohn gab’s vom Schwarzmarkt eine alte Trix im neuen Glanz
Der Vater auf dem Boden liegt und spielt mit seinem Sohn, dem Franz.
Weihnachtszeit – Familienleben

Kinderwuensche anno zweitausend und zwoelf sind reich an Zahl
der Weihnachtswunschzettel nicht gerade kahl
meist elektronisch, teuer und das, was alle haben
die Eltern verstehen nicht einmal, was sie gaben
zu technisch, zu modern, sie kauften nur das Beste
Falls sie irrten, nach dem Fest tauschen sie die Reste.
Hoffen, dass ihr Einzelkind wird zufrieden sein,
denn fuer die Elektronik ist ihr Verstand zu klein
Mutter kann nicht kochen,wie so viele. Wozu gibt es Mikrowelle?
Der Supermarkt hat alles. Sie braucht nur noch Teller, Messer, Gabel, Loeffel, Kelle.
Weihnachtsstimmung – Familienleben
© dodo

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About acdisla

Mit 20 Jahren war ich verheiratet und mit 28 Jahren hatte ich drei Töchter. Ih war eine gute Hausfrau und Mutter. Kochen, Waschen, Hausaufgaben mit den Kindern, kutschierte alle zu den Freizeitaktivitäten und, und und. Abends dann Befriedigung des Ehemanns. Mit 37 Jahren war ich am Ende. Drei Selbstmordversuche zeigten meine Verzweiflung. Geändert haben sie an meiner ehelichen Einöde nichts. Ich rettete mich durch Scheidung, lernte mit Feuereifer und fand einen interessanten, mich fordernden Beruf.Unterstuetzung gab mir eine neue Freundin. Die Rechnung fuer 17 Jahre ehelicher Vergewaltigung kam in Form eines Koma in dem eine meiner drei Töchter neben meinem Bett sass. Das folgende Jahr verbrachte ich im Krankenhaus und erholte mich langsam von einer fast ganzseitigen Lähmung, Verlust meiner Muttersprache und meiner Erinnerung. Halbwegs wieder intakt, bekam ich Multiple Sklerose. Nach einem langjährigen Versuch Kindern in einem Kuenstlerdorf Sport beizubringen, habe ich einen idyllischen Restbauernhof gekauft und ein Hotel fuer Hunde aufgemacht. Das wurde der grösste und erfolgreichste Spass in meinem Leben. Inzwischen fand ich in Finnland ein traumhaftes Zuhause. Auf 50 000 qm konnen wir und unsere Hunde so frei leben, wie wir es uns erträumt hatten. Mir hat die MS inzwischen einen elektrischen Rollstuhl beschert, was der Mobilität ganz neue Dimensionen gibt. Meine Gedanken habe ich hier teils in Reimen, teils in Prosa aufgeschrieben. Viel Spass beim Lesen.
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2 Responses to Weihnachtszeit – Familienleben

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