Von der Wahrheit

undurchsichtig101a
Undurchsichtig


Wer kennt sie, kannte sie irgendwann,
vergass sie, das Leben verlangt Deckung.
Der Kinderreim, “wer einmal nicht die Wahrheit spricht…”, zerrann,
bunt scheint durch des Alltags Licht die Brechung,
Diamanten gleich werden Worte schön geschliffen
wer hat die Zeit, sie zu ergruenden,
zerschellen sie doch in dunstiger Gischt auf des Lebens Riffen
Wortgespinste, die in Suenden muenden.
Im Traum kam die Erinnerung, “dem glaubt man nicht,
und wenn er auch die Wahrheit spricht”.
©dodo

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