“Der Panter” von Rainer Maria Rilke

Lebenslang begleitend, beruehrt mich dieses Gedicht von Rainer Maria Rilke immer wieder.

Der Panter

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

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Mobbing

Mobbing
In dieser Welt wo mobbing sich verbreitet
wie klebriger Schleim durch zerstörte Träume kriecht
wo stinkender Verrat durch truebe Bruehe gleitet
lebt die Hoffnung; kämpft hartnäckig sich ans Licht.
dodo

Garten in 2016

Das Gartenjahr brachte die traurige Gewissheit, dass sehr viele Pflanzen, Sträucher und mehrjährige Blumen den eisigen Januar Frost nicht ueberlebt haben. Einzige der erste Rhabarber kroch aus der Erde und auch die Fliederbuesche fuellten den Garten mit betäubenden Geruch und wetteiferten mit dem Kaffee auf der Terasse.Tulpen zierten ueberall den Rasen.
erster Rhabarbarflieder im Gartentulips
Unverdrossen bestellte ich viele neue Sträucher bei Pflanzenschule Eggert und hoffe, dass sie, ausser uns, auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge erfreuen werden.